»Wie erschröcklich viele Sekten und Stifter derselben in allen Provinzen der Wissenschaft, wovon jeder einen ANDEREN STANDPUNKT genommen, aus dem er alle Dinge um sich herum ansieht, aus dem er eine Linie ins UNENDLICHE zieht und derselben so steif und fest folgt als Theseus dem Faden der Ariadne; ob sie ihn aber allezeit so glücklich aus dem LABYRINTH heraushilft, ist eine andere Frage. Mir wenigstens kommen diese kühnen Stifter neuer Sekten, die durchaus und durchein allein behaupten den echten Punkt der WAHRHEIT getroffen zu haben, wie blinde Hähne auf einem großen HAUFEN SCHUTT vor.«

J.M.R. Lenz „Über das erste Principium der Moral“ (in Werke Band II, S. 500)

Theaterturm der ADK Ludwigsburg

Das architektonische Herzstück der Akademie: Ein von Martin Zehetgruber entworfener multifunktionaler Theaterturm, horizontal und vertikal, innen und außen und von außen nach innen, wie von innen nach außen bespielbar.

Wie fast jedes innovative Gebäude, hat auch die Akademie für Darstellende Kunst eine lange und facettenreiche Vorgeschichte. Bereits im Jahr 2001 wurden die Architekten KMB Kerker, Müller + Braunbeck, Ludwigsburg, vom Staatsministerium Baden-Württemberg bzw. der Stadt Ludwigsburg, mit der planerischen Voruntersuchung für einen Standort zum Bau einer „Theaterakademie“ beauftragt.

Dem planenden Architekten zur Seite gestellt wurden Prof. Martin Zehetgruber, der die Bühnenbildausbildung an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart leitet
und Volker Canaris, zum damaligen Zeitpunkt Leiter der Schauspielausbildung an der Musikhochschule in Stuttgart. Bereits damals wurde die Idee eines auf vier Seiten zu öffnenden Bühnenturms geboren, der bis heute Nukleus der baulichen Konzeption der Akademie ist.

Der Bühnenturm ermöglicht hochflexible Open-Air-Veranstaltungen. Es entstand ein Theaterraum, der zur Erforschung neuer Formen des offenen Spiels mit den Reizen seiner einzigartigen Architektur förmlich einlädt.

Da im Jahr 2001 eine Umsetzung des Projektes aus wirtschaftlichen, finanziellen und politischen Gründen nicht möglich war, verschwand die Konzeption zunächst in den Archiven der Architekten. Fast fünf Jahre später, im Herbst 2006, kam neues Leben in den Planungs- und Bauprozess der Akademie für Darstellende Kunst, diesmal allerdings mit einem leicht modifizierten Standort und einer teilweise veränderten Gebäudekonzeption.

Theater der Heusteigstraße

Technische Ausstattung der Experimentierbühne Heusteigstraße

Bühne:
Grundfläche: ca. 7 m x 7 m
Höhe: ca. 7 m
Es gibt eine Unterbühne

9 Handkonterzüge
1 Motorzug
6 Windenzüge
1 Hauptvorhang

Div. Aushänge und Projektionsfolien
Div. Podeste, Stellagen und Bühnenbaumaterial

Szenenfläche:
Grundfläche: ca. 8,5 m x 16 m
Höhe: ca. 8 m

8 Punktzüge
8 el. Züge mit Zugstangen

Beleuchtungsanlage:
ADB–MENTOR–DMX Lichtstellpult
120 Lichtstromkreise
80 Scheinwerfer mobil
Kabel, Stative etc.

Tonanlage:
16 Kanal–Tongrundausstattung
div. Einspielgeräte, Kabel, Stative etc.

Im Nebengebäude:
Im EG.: Schreinerei und Schlosserei
Im OG.: Büro, Nähraum

Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG (Telemediengesetz)

Rechtlicher Sitz

Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
Am Weißenhof 1
70191 Stuttgart
Deutschland
T +49.[0]711.28440-101
F +49.[0]711.28440-225
Email: info@abk-stuttgart.de
Internet: www.abk-stuttgart.de

 

Rechtsform

Die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart ist eine Körperschaft
des Öffentlichen Rechts. Sie wird durch die Rektorin Petra von Olschowski
gesetzlich vertreten.

 

Aufsichtsbehörde

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
Postfach 10 34 53
70029 Stuttgart

 

Bildnachweise

Das Fotomaterial wurde von Studenten des Studiengangs Bühnen- und Kostümbild der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, sowie von Studenten der Akademie für darstellende Kunst  Baden-Württemberg zur Verfügung gestellt.

 

Inhaltliche Konzeption

Studiengang Bühnen-/Kostümbild
Prof. Martin Zehetgruber/Prof. Bettina Walter

 

Konzeption und Gestaltung

Ann Richter

Technische Umsetzung

Steffen Veigel

 

Haftungsausschluss

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Anfragen richten Sie bitte an:
Stefanie Wagner
Akademische Mitarbeiterin Studiengang Bühnen-/Kostümbild
T +49.[0]711.28440 - 181
s.wagner@abk-stuttgart.de

 

Datenschutz

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ANNA VOLK

Schnittkunde

Biographie

1977 geboren in Stuttgart
Ausbildung zur Herrenschneiderin am Staatstheater Stuttgart. Im Anschluß dort Gesellenzeit sowie mehrere Assistenzen im Bereich Oper und Schauspiel u.a. bei Reinhard von der Thannen und Anna Viebrock.
Studium im Fach Kostümgestaltung an der Kunstschule Dresden. 2006 Abschluß als Diplom -Designerin. Während des Studiums für ein halbes Jahr Assistentin des türkischen Modedesigners Ümit Ünal in Istanbui. Nach dem Studium Assistentin des Kostümdirektors am Theater Bremen. Seit Jahresbeginn 2007 Gewandmeisterin und Werkstattleiterin der Herrenschneiderei Schauspiel am Staatstheater Stuttgart. Seit 2011 außerdem Ausbildungsleiterin der Lehrwerkstatt. Seit dem Wintersemester 2012/13 Lehrauftrag für Schnittkunde am Studiengang
Bühnenbild der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.

Information zur Lehrveranstaltung:

Worin unterscheiden sich zum Beispiel der Schnitt einer sogenannten Heerpaukenhose der Renaissance von dem einer Pantalon aus der Zeit der französischen Revolution?
Im Schnittkundekurs geht es darum, die Silhouetten histoischer sowie heutiger Bekleidungsformen zu untersuchen und zu erfassen. Hierzu werden exemplarische Modelle erarbeitet und praktisch umgesetzt.
Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen dem dreiminensionalen Kleidungsstück und dem zweidimensionalen Schnitt zu verstehen, und den Einfluß, den Kleidung in unterschiedlichen Formen und Schnitten auf die Erscheinung des Menschen, auf die Form seines Körpers hat. Was wird betont, was hent man hervor, was "zaubert" man weg, was fand man schön, was war verboten, wo und wie transportiert Mode / Schnitt / Silhouette den Zeitgeist in den wesentlichen historischen (Kostüm-) Epochen.

 

herbert Kern

Technischer Oberlehrer

KONTAKT & Biographie

Tel. 0049 / 711 / 28440 - 353
Fax 0049 / 711 / 28440 - 264
herbert.kern@abk-stuttgart.de

Herbert Kern schloss 1982 seine Ausbildung am Seminar für Theatertechnik in Recklinghausen mit der Prüfung zum Bühnen- und Beleuchtungsmeister ab.
Nach mehrjähriger Tätigkeit im Ausstattungsbereich und als technischer Leiter
arbeitet er seit 1991 als Technischer Oberlehrer am Lehrstuhl für Bühnenbild.

 

Informationen zur Lehrveranstaltung:

Während des Grundstudiums werden die Studenten in Seminaren und Exkursionen
in den Bereichen: Angewandte Geometrie, Grundlagen des technischen Zeichnens, Bühnentechnik, Beleuchtungstechnik und Grundlagen des Zeichenprogramms
AUTOCAD, auf ihr Fachstudium vorbereitet.
Im Hauptstudium erfolgt die technische Lehre durch projektbezogenen Unterricht
und differenzierte Einzelbetreuung.

Johanna Bronner

Filmkostüm

Biographie

Johanna Bronner wurde 1967 in Friedrichshafen geboren, studierte Modedesign am „Istituto
Cataldo“ und Kostümbild an der Filmhochschule „Centro Sperimentale di Cinematografia"
in Rom in der Kostümbildklasse von Piero Tosi, Maurizio Monteverde und Marisa D’Andrea. 1994 schloß sie ihr Studium als diplomierte Kostümbildnerin ab.
1994 bis 2000 folgten Assistenzen und Projekte als Kostümbildnerin für Oper und Theater u.a. in Berlin, München, Köln, Wien, Madrid, Zürich, Genf und Mailand.
Seit 2000 arbeitet sie haupsächlich für internationale Film- und Fernsehprojekte in Italien, u.a. mit den Kostümbildnerinnen Sandy Powell, Janet Patterson und Colleen Atwood.
Sie war jahrelange Mitarbeiterin von Milena Canonero für diverse Kino- und Opernprojekte.
Seit 2009 arbeitet sie freiberuflich als Kostümbildnerin in Rom.

Seit Wintersemester 2010/2011 unterrichtet Johanna Bronner Filmkostüm an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart für den Studiengang Bühnen-/Kostümbild.

 

Informationen zum Seminar Filmkostüm:

Ziel des Seminars ist es, die Studenten/innen mit den grundlegenden künstlerischen und organisatorischen Aspekten des Filmkostümbildes vertraut zu machen. Anhand des konkreten Filmbeispiels “Maria ihm schmeckt’s nicht” lernen die Studenten die Arbeits-
abläufe der unterschiedlichen Produktionsphasen eines Filmes im Einzelnen kennen.

Julia Burde

Kostüm- und Stilkunde

Biographie

1984 Beginn des Studiums bei Professor Martin Rupprecht
am Studiengang Bühnenkostüm der HdK Berlin
1989 Diplom
1990 Meisterschüler

1990–97 Assistenzen für Bühnen- und Kostümbild für Schauspiel- und Opernproduktionen in
Köln, Wien, Dresden, Chemnitz, Halle, Aachen, St. Petersburg, Budapest, Lissabon, Athen

Seit 1990 regelmäßige Engagements als Bühnen- und Kostümbildnerin im Bereich Schauspiel
und Oper in Paderborn, Nürnberg, Erlangen, Tübingen, Heidelberg, Koblenz, Regensburg, Chemnitz, Halle, Klagenfurt, Saarbrücken, Mainz und Innsbruck.

Lehrtätigkeit seit 1995
bis 2008 regelmäßige Lehrtätigkeit am Studiengang Kostümbild der UdK Berlin in
den Fächern Entwurf und Bekleidungsgeschichte
2005–08 Gastprofessorin, seitdem regelmäßig Tätigkeit als Gastreferentin im Fach
Kulturgeschichte der Bekleidung
1997–2000 Lehrauftrag für Bekleidungsgeschichte an der HfbK Dresden
2004 Gastdozentur an der Norwegian Theatre Academy Fredrikstad
Seit Sommer 2007 Lehrauftrag für Modegeschichte  und Modetheorie am Institut für
Experimentelles Bekleidungs- und Textildesign, Fakultät Gestaltung UdK Berlin
Seit 2006 Lehraufträge für Bekleidungsgeschichte am Studiengang Bühnenbild der TU Berlin
Seit Wintersemester 2008/09 Lehrauftrag für Kostüm- und Stilkunde am Studiengang
Bühnenbild der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

 

Seminar: Kostüm- und Stilkunde

Inhalt des Seminars zur Formen- und Kulturgeschichte der Bekleidung ist die Betrachtung und Analyse der  ästhetischen und symbolischen Dimensionen von Kleidung und ihrer soziokulturellen Funktionen auf der Basis historischer wie aktueller Materialien, Quellen
und Diskurse.

Die Erscheinungsformen von Bekleidung reichen von einer den physischen Körper nachzeichnenden Hülle bis zu skulpturalen, den Körper  umformenden, textilen Architektur. Zentrales Anliegen des Seminars ist es, diese Vielfalt und Komplexität der Kleidung
über die Darstellung der Formengeschichte hinaus auch in seinen offenen wie verborgenen kulturellen Dimensionen für die Arbeit am Entwurf zugänglich zu machen.

Prof. Bettina Walter

Kostümbild

Biographie

Geboren in Ulm. Studium der Bildhauerei an der Freien Kunstschule Nürtingen bei Professor Türk. Später Studium im Fach Bühnenkostüm an der HDK Berlin bei Professor Rupprecht. 1992 Abschluß des Studiums mit Diplom. Erstes Engagement als feste Kostümbildnerin am Stadttheater Basel, Intendanz Frank Baumbauer.
Von 1990 bis 2001 als freischaffende Kostümbildnerin tätig, in Paris lebend und an zahlreichen europäischen Theatern und Opernhäusern tätig.
Im September 2001 mit den beiden Söhnen und Mann nach Straßburg umgezogen, weiterhin freischaffend an internationalen Opernhäusern, Schaupielhäusern und Festivals.
Von 2004 bis 2010 Lehrauftrag für Kostümbild an der Ecole superieure des arts décoratifs
in Straßburg.
Seit Wintersemester 2010 Professur für Kostümbild an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart im Fachbereich Bühnenbild/Kostüm.

 

Informationen zu den Lehrveranstaltungen:

In Gruppen- und EInzelkorrekturen wird jeweils ein künstlerisches Konzept erarbeitet, dass durch zeichnerische Darstellung, Bildwelten, Fotos und Präsentationen der praktischen Arbeiten sowie durch Fachgespräche mit Kostümwerkstätten zur Ausbildung eines professionellen Kostümbilder-Profils führt.

Daneben werden fortlaufende Seminare angeboten wie Materialkunde, angewandte Schnittkunde, Kostümgeschichte, verschiedene Gewerke aus dem Kostümbereich wie Maske, Modisterei, Färberei oder Filmkostümbildnerei.
Die praktischen Arbeiten finden in der Kostümwerkstatt der ADK in Ludwigsburg statt.

In unterschieldichen, freien "Werkuntersuchungen" wird ein künstlerisches, konzeptionelles und fachliches Arbeiten am menschlichen Körper in unterschieldichen historischen und zeitgenössichen Formen gelehrt. Dabei werden grundsätzliche Themen aus der Theaterkostümarbeit in freier Form umgesetzt und analysiert. Diese Kostümuntersuchungen finden im Theater der Heusteigstraße, in der Kostümwerkstatt der ADK Ludwigsburg oder in den Atelierräumen der Bühnen- und Kostümbildklasse statt.


Arbeitsproben:

Die tote Stadt, Oper Frankfurt

Fegefeuer in Ingolstadt, Schauspielhaus Zürich

Quartett, Koproduktion Salzburger Festspiele und Schauspielhaus Zürich

Rigoletto, Semperoper Dresden, Regie Nikolaus Lehnhoff

Was Ihr Wollt, Schauspielhaus Zürich

Prof. Martin Zehetgruber

Bühnenbild

Biographie

Martin Zehetgruber, geboren 1961, studierte in Graz an der Hochschule für Musik und
Darstellende Kunst Bühnenbild.
Noch während des Studiums realisierte er erste Bühnenbilder, sowie Arbeiten im Grenz-
bereich von Performance und Theater. Danach gründete er mit Martin Kusej die Produktionsgemeinschaft „MY FRIEND MARTIN“.
Es folgten Arbeiten an Häusern wie dem Staatstheater Stuttgart, Thalia Theater Hamburg, Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Volksbühne Berlin, Kammerspiele München, Residenztheater München und dem Burgtheater in Wien.
Im Bereich der Oper arbeitet er an internationalen Häusern wie der Opera Bastille Paris, Liceu in Barcelona, La Monnaie in Brüssel, Nederlandse Opera Amsterdam, Opernhaus Zürich, Staatsoper München, Staatsoper Berlin, Salzburger Festspiele, Den Anden Opera Kopenhagen und dem Madrider Opernhaus Teatro Real unter anderen mit Dirigenten
wie Daniel Barenboim, Nikolaus Harnoncourt und Mariss Jansons.

Zu den wichtigsten Arbeitspartnern unter den Regisseuren zählten/zählen Hans Kresnik, Stephan Kimmig, Jossi Wieler, Guy Joosten und längerfristig Andrea Breth sowie
Martin Kusej – mit dem ihn seit Beginn eine enge Zusammenarbeit verbindet.

Martin Zehetgruber gehört zu den prägendsten Bühnenbildnern im deutschsprachigen
Raum und wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem bekam er 5mal den „Nestroy“
für die Beste Ausstattung.
Im Jahr 2001 erhielt Martin Zehetgruber die Berufung zum Professor des Fachbereichs Bühnenbild an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und entwarf für
die 2008 in Ludwigsburg neu gegründete Theaterakademie den Theaterturm.

Katja Hagedorn

Ästhetik des Theaters

Biographie

Katja Hagedorn, 1976 in Hamburg geboren, studierte Komparatistik, Germanistik und Anglistik in Mainz, Dublin und Berlin. Sie arbeitete als Regie- und Dramaturgieassistentin am Maxim Gorki Theater Berlin und am Deutschen Theater Berlin, wo sie auch erste Dramaturgien übernahm. Bei verschiedenen Produktionen in Schweden und Norwegen arbeitete sie mit Lars Norén zusammen. Von 2009 bis 2013 war sie Dramaturgin am Schauspielhaus Zürich, wo sie unter anderem mit Barbara Frey, Karin Henkel, Daniela Löffner, Sebastian Nübling, Rimini Protokoll, Ruedi Häusermann, René Pollesch und Stefan Pucher zusammenarbeitete. Ausserdem ist sie als Übersetzerin und Dolmetscherin aus dem Englischen und Schwedischen tätig. Seit 2013 arbeitet sie als freischaffende Dramaturgin, zum Beispiel am Maxim Gorki Theater Berlin, dem Schauspielhaus Zürich, dem Hebbel Theater am Ufer Berlin oder der Oper Amsterdam.
An der  Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart unterrichtet Katja Hagedorn seit dem Wintersemester 2013 / 2014 im Studiengang Bühnen- und Kostümbild.

Information Zur Lehrveranstaltung

Die Beschäftigung mit ausgewählten Aufführungen und Künstlern zielt auf die Schulung der Wahrnehmung für die vielfältigen Prozesse des Theaters. Themen sind Grundlagen einer Aufführung, Möglichkeiten der Inszenierung von literarischen und musikalischen Werken sowie die Auseinandersetzung mit grenzüberschreitenden Projekten. Historische Entwicklungen sowie ein Bewusstsein für zeitgenössische Formate werden erarbeitet.

Olaf A. Schmitt

Operndramaturgie

Biographie

Olaf A. Schmitt wird ab August 2014 Chefdramaturg der Bregenzer Festspiele. Von 2008 bis August 2013 war er Dramaturg an der Bayerischen Staatsoper, wo er u. a. mit den Regisseuren Martin Kušej, Barrie Kosky und Andreas Kriegenburg sowie den Komponisten Peter Eötvös und Miroslav Srnka zusammenarbeitete. An der Oper Köln betreute er 2012 die Neuinszenierung von Le nozze di Figaro. Von 2005 bis 2008 arbeitete er als Musikdramaturg am Theater Heidelberg.
Er ist Dozent an der Bayerischen Theaterakademie, der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und unterrichtete an der Universität Zürich. Während seines Studiums der Theater-, Film- und Medienwissenschaft sowie Musikwissenschaft in Frankfurt am Main sammelte er Erfahrungen an der Staatsoper Stuttgart, bei den Salzburger Festspielen und am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. Stipendien erhielt er von der Akademie Musiktheater heute der Deutschen Bank Stiftung und der Richard Wagner-Stipendienstiftung. Er war Mitarbeiter am Heiner Müller Handbuch (Stuttgart 2003) sowie Mitherausgeber von AufBrüche. Theaterarbeit zwischen Text und Situation (Berlin 2004) und ist Autor zahlreicher Texte. Vortrageinladungen führten ihn u.a. an die Universität Bamberg, University of South Carolina, Columbia, University of Minnesota sowie das Forschungsinstitut für Musiktheater der Universität Bayreuth.


Information zur Lehrveranstaltung

Musiktheater wird in seinen unterschiedlichen Facetten betrachtet: Die grundsätzliche Bedeutung von Musik im Theater, historische Entwicklungen, zeitgenössische Tendenzen und ihr gesellschaftlicher Zusammenhang werden anhand ausgewählter Beispiele der Opernliteratur hinterfragt. Praktische Wege zur Auseinandersetzung mit musiktheatralen Werken und Möglichkeiten der Analyse stehen im Mittelpunkt des Seminars.


Stefanie Wagner

lehrbeauftragte

Biographie

Stefanie Wagner studierte ab 1999 in der Meisterklasse für Bühnenbild an der Akademie der Bildenden Künste Wien bei Professor Erich Wonder. Nach Meisterschulpreis und Begabtenstipendium schloss sie 2004 mit Auszeichnung ab.
Sie erarbeitete Bühnenbilder für das Theater am Neumarkt Zürich sowie das Niedersächsische Staatstheater Hannover.

Seit 2005 arbeitet sie regelmäßig als Bühnenbildmitarbeiterin für Martin Zehetgruber
unter anderem am Burgtheater Wien, der Staatsoper München, der Nederlandse Opera Amsterdam, sowie am Gran Teatre del Liceu Barcelona.

An der Stuttgarter Akademie unterrichtet Stefanie Wagner seit August 2008 Modellbau und Autocad. 

Informationen zum Seminar Modellbau:

Die Lehrveranstaltung vermittelt die unterschiedlichen Möglichkeiten, Bühnenbildentwürfe maßstabsgetreu in einer dreidimensionalen Form darzustellen.

Szidonia Pakozdy

Materialkunde

Biographie

Nach dem Abitur Ausbildung zur Damenschneiderin im Handwerk. Während des Studiums
der Kunstgeschichte und Germanistik freie kostümbildnerische Tätigkeiten am Zimmertheater Tübingen in Koproduktionen mit dem Theater Lindenhof in Melchingen
und für den Film Joey von Roland Emmerich.
Lehrtätigkeit an der Stuttgarter Modeschule Holzenbecher in den Fächern Kostümkunde
und Textile Warenkunde.
Mitarbeit in der Textilrestaurierung des Württembergischen Landesmuseums.
Nach dem Magisterabschluss wissenschaftliche Angestellte im Referat Staatliche Schlösser und Gärten: Inventarisiering des ehemaligen Kronguts des Hauses Württemberg in
Schloss Ludwigsburg. Mitarbeit im Württembergischen Landesmuseum zur Einrichtung des
Modemuseums. Tätigkeit im Lindenmuseum Stuttgart als Textilrestauratorin zur Sicherung und Neuordnung der ethnologischen Sammlung.

Szidonia Pakozdy unterrichtet die Bühnen- und Kostümbildklasse in Materialkunde.

 

Informationen zum Seminar Materialkunde:

Dieses Seminar gibt einen Überblick der Herstellung textiler Flächen. Ausgehend von den verwendeten pflanzlichen und tierischen Rohstoffen bis zu den synthetisch hergestellten Kunstfasern werden die verschiedenen Gewebestrukturen erläutert.
Möglichkeiten der nachträglichen Bearbeitung von Stoffen, die eine Wandelbarkeit von Material und Struktur mit sich bringen, werden ebenso thematisiert wie die damit verbundene Wirkung im Bühnenbereich.

Sigfried Kalnbach

Bühnenleiter

tätigkeit

Sigfried Kalnbach leitet seit 1989 die Experimentierbühne der Kunstakademie in
der Heusteigstraße. Dort ist er neben der Bühnenbildklasse auch für den Studiengang Intermediales Gestalten zuständig. Über diese Tätigkeiten hinaus ist er in freien Theaterproduktionen aktiv.

Michael Nijs

Akademischer Mitarbeiter

Biographie

Michael Nijs ist seit 2014 Akademischer Mitarbeiter im Studiengang Bühnen- und Kostümbild in der Fachgruppe Kunst an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.